HomeStammAktuellesEinblickePersönlichServiceMaterialWir ueber uns
Suche  |  Kontakt  |  Sitemap  |  Impressum  |  Datenschutz  |  Login

Auf dem Weg zur Sicheren Gemeinde

Das Thema „sichere Gemeinde“ ist sehr wichtig, um unsere Kinder zu schützen. Leider kann es auch in Gemeinden zu Gewalt und Missbrauch kommen. Die in Gemeinden vorhandenen engen Beziehungen und das große Vertrauen, das zueinander herrscht, dürfen uns nicht in falscher Sicherheit wiegen.
Deshalb werden unsere Mitarbeiter regelmäßig geschult und mit diesen Themen konfrontiert.
Außerdem wird mit großer Sorgfalt auf die erweiterten Führungszeugnisse der Mitarbeiter geachtet.
Als Ansprechpartner stehen die Stammesführung vor Ort sowie Verantwortliche in Region und Bund zur Verfügung.

Fachleute unterscheiden sechs Formen von Gewalt und Missbrauch:

- Vernachlässigung
- Körperliche Gewalt
- Psychische Gewalt
- Sexuelle Gewalt
- Strukturelle Gewalt
- Geistliche Gewalt

Kinder stark machen

Immer, wenn wir Kinder in ihrer Entwicklung fördern und ihnen helfen ihre Persönlichkeit zu entfalten, helfen wir Missbrauch vorzubeugen. Denn ein starkes Kind wird sich früh gegen Missbrauch wehren. Kinder werden stark, z.B. durch stabile Bezugspersonen, durch gute Kommunikation und Konfliktfähigkeit, durch die Erfahrung selbst etwas bewegen zu können (Selbstwirksamkeit), durch ein positives Weltbild, durch die Akzeptanz seiner Gefühle und durch die Stärkung seines Willens.

Sichere Gemeinden können von sich sagen:

- Wir haben starke Kinder!
- Wir haben wache Mitarbeiter!
- Kindeswohlgefährdung, Gewalt und Missbrauch sind keine Tabuthemen!
- Wir haben Berater und Anlaufstellen!
- Wir achten auf Sicherheit!

Verhaltenskodex

Ein wichtiger Standard zum Schutz unserer Kinder und für eine sichere Gemeinde ist ein freiwilliger Verhaltenskodex der Mitarbeiter.

Infos zum Erweiterten Führungszeugnis

Der Gesetzgeber hat durch das Bundeskinderschutzgesetz zum 01.01.2012 in § 72a SGB VIII die Pflicht zur Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses unter gewissen Voraussetzungen auf Ehrenamtliche ausgedehnt. Zweck dieser Vorlagepflicht ist es sicherzustellen, dass auch ehrenamtlich niemand in der Kinder- und Jugendarbeit tätig werden kann, der wegen einer Straftat verurteilt ist, die einen Zusammenhang mit dem Missbrauch von Kindern- oder Jugendlichen aufweist. Erfasst sind alle Ehrenamtlichen, die in irgendeiner Form Kinder oder Jugendliche beaufsichtigen, betreuen oder erziehen. Die Pflicht trifft die Ehrenamtlichen erst dann, wenn ihr Träger mit dem örtlichen Jugendamt eine Vereinberung hierüber geschlossen hat. Die Beantragung des Führungszeugnisses ist für den Ehrenamtlichen kostenlos. Unsere Gemeinde hat eine solche Vereinbarung noch nicht abgeschlossen, doch wenden wir bereits jetzt als Gemeinde/Stamm das Verfahren nach § 72a SGB VIII für jeden Mitarbeiter verbindlich an.

Homepage